Rasen anlegen
So geht's:
Boden vorbereiten: Vor der Saat müssen Sie den Boden tiefgründig, mindestens spatentief lockern, auch wenn die Wurzeln der späteren Rasenfläche nur ca. 10 cm in den Boden reichen. Denn so werden die unteren Bodenschichten aufgebrochen und Wasser kann leichter versickern. Ein Kultivator erleichtert Ihnen die Arbeit. Steine und Wurzelreste werden entfernt und je nach Bodenbeschaffenheit können Sie Dünger und Bodenverbesserer einarbeiten.
Nachdem die groben Erdarbeiten abgeschlossen sind, folgt im nächsten Schritt die eigentliche Bodenvorbereitung. Entfernen Sie gröbere Unebenheiten mit dem Rechen und lassen Sie dann die Fläche 2-3 Wochen ruhen. Diese Ruhephase ist wichtig, damit sich die Erde nochmals verdichtet und später auftretende Absackungen der Erdoberfläche vermieden werden.
In dieser Zeit können im Boden ruhende Unkrautsamen wachsen, die dann 2-3 Tage vor der Einsaat entfernt werden können. Jetzt können Sie auch noch mal einen Bodenverbesserer und Dünger einarbeiten.
Nach dieser Vorbereitung des Bodens wird die Fläche mit Trittbrettern oder am besten mit einer Gartenwalze gleichmäßig geebnet und gefestigt, um die Überlockerung zu vermeiden.
Mischen Sie den Grassamen vor der Aussaat einmal mit der Hand durch. Dadurch entsteht in der Mischung eine gleichmäßigere Verteilung der unterschiedlichen Gräser bzw. Samen und damit auch ein gleichmäßiges Rasenbild. Um einen dichten, strapazierfähigen Rasen zu erhalten, werden 20-25 g pro Quadratmeter gleichmäßig ausgestreut. Das kann man entweder per Hand oder mit einem Streuwagen machen. Beim Säen per Hand sollte etwas mehr Saatgut eingeplant werden, damit man eine geschlossene Rasenfläche bekommt. Mit dem Streuwagen erzielt man gleichmäßigere Ergebnisse, besonders wenn das Saatgut in zwei Etappen über Kreuz verteilt wird. Eine praktische Methode ist auch, das Saatgut mit Sand vermischt mit dem Streuwagen auszubringen.