So geht's:

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1. Arbeitsschritt

Boden vorbereiten: Vor der Saat müssen Sie den Boden tiefgründig, mindestens spatentief lockern, auch wenn die Wurzeln der späteren Rasenfläche nur ca. 10 cm in den Boden reichen. Denn so werden die unteren Bodenschichten aufgebrochen und Wasser kann leichter versickern. Ein Kultivator erleichtert Ihnen die Arbeit. Steine und Wurzelreste werden entfernt und je nach Bodenbeschaffenheit können Sie Dünger und Bodenverbesserer einarbeiten.

2. Arbeitsschritt

Nachdem die groben Erdarbeiten abgeschlossen sind, folgt im nächsten Schritt die eigentliche Bodenvorbereitung. Entfernen Sie gröbere Unebenheiten mit dem Rechen und lassen Sie dann die Fläche 2-3 Wochen ruhen. Diese Ruhephase ist wichtig, damit sich die Erde nochmals verdichtet und später auftretende Absackungen der Erdoberfläche vermieden werden.

3. Arbeitsschritt

In dieser Zeit können im Boden ruhende Unkrautsamen wachsen, die dann 2-3 Tage vor der Einsaat entfernt werden können. Jetzt können Sie auch noch mal einen Bodenverbesserer und Dünger einarbeiten.

4. Arbeitsschritt

Nach dieser Vorbereitung des Bodens wird die Fläche mit Trittbrettern oder am besten mit einer Gartenwalze gleichmäßig geebnet und gefestigt, um die Überlockerung zu vermeiden.

5. Arbeitsschritt

Mischen Sie den Grassamen vor der Aussaat einmal mit der Hand durch. Dadurch entsteht in der Mischung eine gleichmäßigere Verteilung der unterschiedlichen Gräser bzw. Samen und damit auch ein gleichmäßiges Rasenbild. Um einen dichten, strapazierfähigen Rasen zu erhalten, werden 20-25 g pro Quadratmeter gleichmäßig ausgestreut. Das kann man entweder per Hand oder mit einem Streuwagen machen. Beim Säen per Hand sollte etwas mehr Saatgut eingeplant werden, damit man eine geschlossene Rasenfläche bekommt. Mit dem Streuwagen erzielt man gleichmäßigere Ergebnisse, besonders wenn das Saatgut in zwei Etappen über Kreuz verteilt wird. Eine praktische Methode ist auch, das Saatgut mit Sand vermischt mit dem Streuwagen auszubringen.

6. Arbeitsschritt

Nach dem Aussäen des Grassamens muss dieser mit Trittbrettern oder einer Gartenwalze angedrückt werden. Diese intensive Verbindung mit dem Boden hält den Samen feucht, beschleunigt die Keimung und verhindert Vogelfraß und Windverwehungen. Mit der Gartenwalze entsteht eine gleichmäßigere Oberfläche.

7. Arbeitsschritt

Insbesondere in den ersten 3-4 Wochen muss der neu ausgesäte Rasensamen gleichmäßig feucht gehalten werden. Bewässern Sie, indem Sie den Wasserstrahl nach oben halten, damit das Wasser gleichmäßig von oben herunterregnen kann. Das hat den Vorteil, dass der Rasensamen nicht unkontrolliert weggeschwemmt wird und das Wasser sich in der Luft noch etwas erwärmen kann. Sobald sich ein dichter Teppich gebildet hat, ist Ihr Rasen ein Selbstversorger. Bei normaler Sommerwitterung genügen ca. 10-15 Liter Wasser pro Quadratmeter. Im Bereich von Bäumen oder üppiger Bepflanzung muss entsprechend mehr beregnet werden. Auch wenn der Rasen schon keimt, sollten Sie weiterbewässern. Ab etwa 100 qm Rasenfläche lohnt sich die Verwendung eines Beregners.

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