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Farben und ihre Wirkung

Farben und ihre Wirkung

Grauer, trister Alltag. Was für ein Albtraum. Ein Leben ohne Farben ist kaum vorstellbar. Farben sind mehr als nur Buntmacher. Sie wirken sich direkt auf unser Unterbewusstsein aus. Erfahre hier mehr über die Wirkung von Farben und nutze sie für Dich.

Lesezeit 6 min. Zum Sortiment «Wandfarben & Putze»

Farbpsychologie – wie wirken Farben auf unser Wohlbefinden?

Von der Wand über die Dekoration bis hin zur Einrichtung: Farben spielen eine wichtige Rolle in Bezug auf das persönliche Wohlbefinden. So vielfältig die Farbpallette ist, so unterschiedlich ist deren Wirkung. Farben regen die Stimmung an, wirken erfrischend oder beruhigend. An den Wänden können Farben die gesamte Raumwirkung optisch verändern, z. B. den Raum vergrössern/verkleinern oder die Raumtiefe verändern.

Hier erfährst Du, welche Farben von Natur aus welche Wirkung auf uns haben. Lasse Dich von den schönsten Farbtönen und stilsicheren Farbkombinationen inspirieren oder kreiere Deine eigenen Farbkonzepte für Dein Zuhause.

Gelb

  • strahlend & anregend
  • vermittelt eine warme, behagliche Atmosphäre
  • fördert die Konzentration
Positive Assoziation:
freundlich, optimistisch

Rot

  • hat Signalwirkung und erzeugt Aufmerksamkeit
  • wirkt belebend
  • steigert das Selbstwertgefühl
Positive Assoziation:
stark, dynamisch, aktiv

Grün

  • wirkt lebendig & natürlich
  • Symbolfarbe des Lebens
  • beruhigend & konzentrationsfördernd
Positive Assoziation:
entspannen, positiv, harmonisch

Blau

  • wirkt nüchtern, sachlich & vertrauensvoll
  • entspannt und fördert Frieden
  • fördert Kommunikation
Positive Assoziation:
still, stark

Farbpsychologie – wie wirken Farben auf unser Wohlbefinden?

Wandfarben kombinieren

Mit Wandfarben bringst Du neues Leben in die eigenen vier Wände. Farben unterstreichen Deinen individuellen Stil und machen aus jedem Wohnraum etwas Besonderes. Die Inspirationsstrecke zeigt welche Farbtöne harmonisch miteinander kombinierbar sind und wie Du wirkungsvolle Kontraste erzielst.

Wenn Dir eine Kombi gefällt, kannst Du die Farben im Fabmischcenter exakt nachmischen lassen – online und im Markt.
Farbkombinationen gibt's wie Sand am Meer. Richtig oder falsch gibt es nicht – welche zu Dir passen entscheidest alleine Du. Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was gefällt! Wenn Du Dir unsicher bist, setz auf eine stilsicher Farbkombination.

Stilsicher kombinieren mit ...

  • Kontrast
    Der grösstmögliche Kontrast zur Farbe Blau ist die Farbe Gelb. Dieser sogenannte Komplementärkontrast eignet sich besonders gut, um einen Raum optisch in unterschiedliche Funktionen zu gliedern.
  • Akzent
    Dieses mintige, wässrige Grün setzt einen erfrischenden Akzent zu dem satten Taubenblau. In zurückliegenden Nischen bietet es sich besonders an, um hellere Töne einzusetzen.
  • Kalt/Warm
    Der sanfte Beigeton eignet sich besonders gut in Kombination mit dem kühl wirkenden Hellblau. Es entsteht ein Warm-Kalt-Kontrast, der eine harmonische Raumwirkung garantiert.
  • Bunt/Unbunt
    Sehr satte Farbtöne, wie dieses Blau, sehnen sich regelrecht nach einer unbunten Farbe als Partner. Unbunte, stark entsättigte Farben – vor allem moderne Grautöne – lassen sich kinderleicht mit kräftigen Farben kombinieren und zaubern so zeitgemässe Interieurs.
Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Blautönen (PDF, 1'886 KB)» anschauen und herunterladen.

Blautöne

  • Kontrast
    Die Sonne geht auf! Im Schlafzimmer sollten Farben nur sparsam eingesetzt werden. Um dem erhellenden Sonnengelb etwas Beruhigendes entgegenzusetzen, empfiehlt sich ein recht dunkler, aber neutraler Grauton.
  • Akzent
    Das eher blasse, pastellige Gelb bildet einen angenehmen Akzent zu dem pastelligen, stark entsättigtem Graugrün. Ein ideales Farbenpaar für den typisch skandinavischen Stil.
  • Kalt/Warm
    Pastelliges Zitronengelb bringt Leichtigkeit in den Raum. Um dieser kühlen Note etwas entgegenzusetzen und trotzdem nicht zu bunt zu werden, empfiehlt sich ein wärmerer Gelbton.
  • Bunt/Unbunt
    Sattes Zitronengelb wie ein Zitroneneis im Italienurlaub – dazu nehme man ein dezentes Grau, und fertig ist die ideale Wohlfühloase.
Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Gelbtönen (PDF, 1'537 KB)» anschauen und herunterladen.

Gelbtöne

  • Kontrast
    Der Farbkontrast innerhalb einer Farbfamilie ist besonders reizvoll. In diesem Fall haben wir einen sehr hellen Grauton mit einem recht dunklen Grauton gepaart – so geht moderne Farbgestaltung!
  • Akzent
    Die grössere Wand tauchen wir in ein sattes Grau. Um dieser Wand und den alten geweissten Balken einen Farbakzent zu gönnen, entscheiden wir uns für ein zurückhaltendes, natürlich wirkendes Graugrün.
  • Kalt/Warm
    Um den übrigen Farben im Raum genug Platz zu geben, empfiehlt es sich hier, der Wand einen neutralen, leicht bläulich wirkenden Grauton zu geben. Ein Hauch von Sommerwärme liefert der süssliche Orangeton in der Küchenzeile.
  • Bunt/Unbunt
    Von farbigen Grautönen zu sprechen, mag sonderbar klingen. In diesem Wohnbeispiel erkennt man allerdings ganz deutlich, welche Schönheit entsteht, wenn man einfarbiges, warmes, leicht rötliches Grau mit einem sehr neutralen Grauton kombiniert.

Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Grautönen (PDF, 1'610 KB)» anschauen und herunterladen.

Grautöne

  • Kontrast
    Mut zu mehr Farbe! Der dunkle Smaragdton kontrastiert harmonisch zu dem ebenfalls satten Weinrot der Wände. Weisse Stuckleisten und Türen erlauben durchaus kräftige Farben.
  • Akzent
    Als erfrischende Akzentfarbe zu dem leicht gräulichen Mintton im vorderen Wohnraum drängt sich der helle Olivton förmlich auf.
  • Kalt/Warm
    Ein freundliches, warmes Sommergrün an der Wand verlangt nach einer «Abkühlung» direkt an der benachbarten Wand: ein kühler Aquaton.
  • Bunt/Unbunt
    Während das zarte Lindgrün dem Wohnraum eine gewisse Wohligkeit und Gemütlichkeit verleiht, ist der neutrale helle Grauton Grundlage für alle weiteren Farben im Raum.
Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Grüntönen (PDF, 1'872 KB)»anschauen und herunterladen.

Grüntöne

  • Kontrast
    Warum nicht auch einmal die Zimmerdecke farbig streichen? Damit die kräftige blaue Farbe den Raum nicht erdrückt, ist es ratsam, die Wände in einer stark kontrastierenden, deutlich helleren Farbe zu streichen – hier ein fruchtiges Orange.
  • Akzent
    Helle Möbel erlauben kräftige Wandfarben, in diesem Fall ein stumpfes Orange. Damit diese Farbe den Raum nicht zu stark dominiert, sollte man zusätzlich mit einer ähnlich stark gesättigten Akzentfarbe arbeiten – hier ein Beerenton.
  • Kalt/Warm
    Der wärmere Pfirsichton erweist sich als idealer Partner für den etwas kühleren Roséton. Insgesamt ergibt diese Partnerschaft ein warmes Raumklima, ohne langweilig zu sein.
  • Bunt/Unbunt
    Dieser satte Orangeton, der förmlich nach der betörenden Note einer frischgeschälten Orange riecht, kann sich besonders gut in dem neutralen Umfeld des Grautons entfalten.
Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Orangetönen (PDF, 1'635 KB)»anschauen und herunterladen.

Orangetöne

  • Kontrast
    Dieser bezaubernde Farbkontrast innerhalb einer Farbfamilie – ein kräftiges Rot auf einem Sockel aus zartem Rosé – lässt nicht nur Romantikerherzen höherschlagen. Unvermeidlich dazu die weissen Sockel und Stuckleisten.
  • Akzent
    Der leicht gräuliche Rosaton verträgt eine kontrastierende Akzentfarbe wie das vorgeschlagene helle Himmelblau ganz vortrefflich.
  • Kalt/Warm
    Es fühlt sich wie eine Wohltat an, einer kühlen Farbe farbliche Wärme entgegenzusetzen – probiere diesen coolen Rosaton mit einem sonnenwarmen Orangeton, und Du wirst es verstehen.
  • Bunt/Unbunt
    Das sehr satte, fast beerige Rot sollte unbedingt mit einer unbunten, dezenten Farbe kombiniert werden. Wir empfehlen einen zeitgenössischen, trendigen Grauton.
Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Rottönen (PDF, 1'651 KB)»anschauen und herunterladen.

Rottöne

  • Kontrast
    Um diesem kräftigen Pflaumenlila einen ebenbürtigen Kontrast zur Seite zu stellen, empfehlen wir ein ebenso kräftiges Orange. Beide Töne strahlen um die Wette und dominieren den Raum gleichwertig.
  • Akzent
    Der Fliederton fungiert zwar als Hintergrund des Wandregals, spielt aber eine Hauptrolle als Akzentfarbe zum warmen Grün.
  • Kalt/Warm
    Um dem sehr klaren, aber auch sehr kalten Fliederton genug Paroli bieten zu können, setzen wir auf den behaglichen, karamelligen Braunton.
  • Bunt/Unbunt
    Dieser kräftige, bläuliche Lilaton entfaltet seine majestätische Wirkung erst voll und ganz neben diesem modernen, neutralen Grauton.
Hier kannst Du Dir die Broschüre «Stilsicher kombinieren mit Violetttönen (PDF, 1'622 KB)» anschauen und herunterladen.

Violetttöne

Farbklassiker stilechter Epochen

Nichts prägt den Charakter eines Raumes so sehr wie das gewählte Farbenspiel. Nachfolgend findest Du die schönsten Farbkombinationen dieser Epochen – echte Farbklassiker. Für die gewünschte Grundstimmung sorgt der ausgewählte Flächenton, der mit verschiedenen Akzentfarben kombiniert wurde. So entstehen feine Lieblingsecken, fröhliche Familienplätze und ruhige Arbeitsbereiche. Die Farbtonkarten zeigen die schönsten Farbkombinationen für Dein Zuhause.

Alles, was das Herz begehrt und die Wohnung stilvoll verändert, steckt in unseren Farbklassikern. Ausgewählt aus vier Epochen sind sie im Farbton und Stilgeist wahre Evergreens. Zeitlos, modern und chic gestalten sie Räume mit farblicher Ausdruckskraft und dem Lebensgefühl «ihrer Zeit». Jeder Farbton trägt Philosophie und Charme einer bestimmten Designrichtung in sich. Die folgenden farbigen Stilikonen sind bereit, ihr Geheimnis mit Dir zu teilen. Schenke Deinem Zuhause etwas, das für immer bleibt. Die Schönheit stilechter Epochen.

Swinging Sixties

Kräftige Töne und mutige Kontraste, kombiniert mit schlichten Formholzmöbeln und groben Textilien prägten die Wohnwelten dieser Zeit. Mit schwungvollen, starken Farben wie Orange, Flaschengrün, Blau und Gelb hol Dir den Stil der Swinging Sixties ins Haus.

Lässiger Retro-Charme verzaubert Räume mit dem Gefühl von Freiheit und jugendlicher Lebendigkeit. Der moderne Retro-Stil kopiert nicht, sondern kreiert sich neu als eine gekonnte Mischung aus Farbklassikern und aktuellem Design. Es darf farbenfroh und mutig kombiniert und gemixt werden. Hier strahlen die Wände vor Glück. Heute wie damals.

Swinging Sixties

Frische Fünfziger

Elvis begeisterte mit revolutionärem Hüftschwung, Grace Kelly wurde Gracia Patricia von Monaco, und der Lifestyle strotzte vor purer Freude an Dingen, die nicht nur nützlich, sondern verschwenderisch schön waren. Für den Aufbruch in diese neue, fröhliche Leichtigkeit gibt es sehr moderne, farbige Zeitzeugen. Sanfte Wandgefährten mit Rock´n roll im Blut.

Ob Loft oder Landhaus, Familiendomizil oder Single-Nest – jedes Zuhause freut sich über ein farbliches Déjà-vu der frischen Fünfziger. Pastellige Farbtöne wie Minzgrün, Rosé und Hellblau unterstreichen grazile Formen und richten entspannte Räume ein.

Frische Fünfziger

Goldene Zwanziger

Helle, weiche Creme- und Beigetöne suchten die Gesellschaft extrovertierter Kristalllüster. Farbtönen wie Blau und Lila bereiteten sie einen eleganten Art-déco-Auftritt. Die Farbklassiker dieser Zeit machen bis heute aus Wohnzimmern einen eleganten Treffpunkt für gesellige Runden. Ein Lebensgefühl voller Temperament, fröhlicher Unbeschwertheit und eine Vorliebe für eleganten Luxus kennzeichnen die goldenen 20er. Die Damenwelt entledigte sich ihres Korsetts, schlüpfte in locker herabhängende Kleider und feierte die neuen Farben des Lebens. Charleston, Swing und Jazz sorgten für die schwungvolle Note, und Materialien wie Leinen, Glas und Kunststoff wurden zum Wahrzeichen moderner Einrichtungen.

Goldene Zwanziger

Festliche Klassiker

Samtvorhänge, Tafelsilber und grosse Konzerte erinnern an eine Zeit, in der eine feine Lebensart mit allen Sinnen genossen wurde. Geteilte Momente wurden zu festlichen Anlässen, und in den Häusern und Wohnungen durften romantische, verspielte Stilelemente nicht fehlen. Diese Farbklassiker sind stilechte Verfechter effektvoller Auftritte und machen nicht nur antike Lieblingsstücke zu zeitlosen Kostbarkeiten. Königsblau und Bischofsrot sind die Lieblingsfarben dieser Epoche. Anmutig und edel sorgen sie für die festliche Ausstrahlung eines klassischen Raumambientes. In harmonischer Zweisamkeit betonen Goldbraun und Samtrosa barocke Formen und grosse Spiegel. Hol Dir die festlichen Klassiker in die eigenen vier Wände.

Festliche Klassiker

Inspirieren lassen & eigene Farbkombinationen kreieren

Die richtigen Farben für jeden Raum

Du willst das Farbkonzept Deines Zuhauses entsprechend Deinen persönlichen Bedürfnissen neu gestalten? Dann wähle als erstes passend zur gewünschten Atmosphäre im Raum einen ruhigen, zurückhaltenden Grundton und ergänze diesen mit einer harmonisch abgestimmten Flächenfarbe, die an einer Wand oder an zwei Wänden die Raumpersönlichkeit unterstreicht. Einen besonderen Effekt erzielst Du, indem Du die beiden Farbtöne mit einer passenden Akzentfarbe kombinierst. Mithilfe der Farbtonkarten findest Du schnell und einfach Deine ganz persönlichen Wunschfarben für Dein Zuhause.

Jeder Mensch braucht seine private Rettungsinsel. Einen Ort, auf den er sich freut und an dem er sich gerne zurückzieht. Um aufzutanken, Pläne zu schmieden oder einfach nur, um glücklich zu sein. Prof. Axel Venn nennt dies «die Poesie des Wohnens» und verbindet eindrucksvoll das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden mit der Wirkung ausgesuchter Farben.

Farben sind Orte in unserer Seele,
denen wir zu Hause buchstäblich einen Platz anbieten sollten.

Prof. Axel Venn

Als Farbexperte und Designer weiss Venn, wie wichtig Farben für Körper, Geist & Seele sind. Und er hat sich in seiner Arbeit immer wieder darauf konzentriert, Farbtöne und ihre Ausdruckskraft im Kontext «Wohnen» zu beschreiben. Basierend auf diesem Wissen wurde die Kollektion «Körper, Geist & Seele» (PDF, 3'470 KB) entwickelt.

Als Faustregel gilt

Bevor man einem Raum Farbe verleiht, sollte man sich überlegen, welche Stimmung in ihm hervorgerufen werden soll. Soll der Raum eher kühl und ruhig wirken? Oder doch lieber sinnlich und gemütlich?

Die richtige Farbe für das Wohnzimmer hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Handelt es sich um einen grossen Raum? Wer hält sich die meiste Zeit dort auf? Mag es diese Person lieber extravagant oder dezent? Abseits dieser Fragen ist man im Wohnzimmer aber sehr frei in der Farbgestaltung.

Möchtest Du Dein Wohnzimmer hauptsächlich zum Entspannen nutzen? Dann bist Du mit sanften Farben wie Beige, Flieder oder Pastellgelb gut bedient – sie sorgen für mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden.

Wenn Du Dein Wohnzimmer gerne mit Gästen teilst und viel Wert auf Kommunikation und gemeinschaftliche Aktivitäten wie Spieleabende legst, wählst Du lieber warme und aktivierende Farben aus den Farbfamilien Rot und Orange aus.

Grosse Wohnzimmer kannst Du mit dunklen Wänden, z. B. Dunkelbraun, und hellen Möbeln gemütlich gestalten.

HORNBACH empfiehlt Farben, die behaglich & entspannend (PDF, 902 KB) wirken. Am besten gelingt dies an einem behaglichen Ort in kräftigen und ruhigen Farbtönen, die im Handumdrehen aus dem Lesesessel oder der Couch im Wohnzimmer einen kuscheligen Lieblingsplatz machen. Diese Farbempfehlungen stammen aus dem «Körper, Geist & Seele».

Farben fürs Wohnzimmer

Das Schlafzimmer dient hauptsächlich als Ort der Ruhe und Entspannung. Deshalb wird empfohlen, auf knallige Farben wie Rot, Orange oder Kanarienvogelgelb zu verzichten, da sie aktivierend wirken. Ob helle oder dunkle Farben gewählt werden, hängt vom Geschmack und Raumgrösse ab. Helle Farben wirken befreiend, dunkle Töne schaffen Geborgenheit. Die Auswahl ist also gross.

Favoriten im Schlafzimmer sind Blau, Grün, Braun und Rosa. Jede Farbe hat ihre eigene Bedeutung und Wirkung. Eine blaue Wand lädt beispielsweise zum Träumen und Versinken ein, sie kann aber auch kalt wirken.

Mit Grün holst Du dir eine der natürlichsten Farben ins Zimmer, die sehr einfach zu kombinieren ist und ebenfalls beruhigend wirken soll.

Braun verschafft Ihrem Schlafzimmer ein Maximum an Gemütlichkeit und Geborgenheit. Rosa hält sich dezent im Hintergrund und strahlt dabei Wärme und Ruhe aus.

HORNBACH empfiehlt Farben, die wohltuend & heilend (PDF, 987 KB) wirken. In zartem Rosé harmonisch kombiniert mit hellen Grau und Beigetönen werden Schlaf- und Badezimmer schnell zur lichten Oaseerholsamer Stunden. Diese Farbempfehlungen stammen aus dem Farbkonzept «Körper, Geist & Seele».

Farben fürs Schlafzimmer

Das Esszimmer kannst Du hell und bunt gestalten. Dieser Raum ist der ideale Ort für knallige Farben, die anregend wirken und zum geselligen Miteinander einladen. Kombiniert man Rot mit Gelb, entsteht ein warmes, harmonisches und lebendiges Umfeld. Akzente kannst Du z. B. mit einem warmen Orange setzen – das bringt Leben in die Bude und wirkt zudem appetitanregend.

Wenn Du das Esszimmer lieber dezent und natürlich gestalten möchtest, setze auf eine Kombination aus Grün und Braun – das wirkt beruhigend und vitalisierend zugleich.

Wandverkleidungen wie Riemchen und Verblender oder Holzpaneele kommen hier auch gut zur Geltung – die natürlichen Materialien versprühen eine angenehme Wohnatmosphäre und lassen sich mit allen Farbtönen wunderbar kombinieren.

HORNBACH empfiehlt Farben, die anregend & aufbauend (PDF, 1'010 KB) wirken. Das Geheimnis ist die inspirierende Wirkung schöner Naturfarben wie Blau, Grün und Braun. Mit diesen Farben werden Schlafzimmer oder Essbereich zur privaten Energiequelle. Diese Farbempfehlungen stammen aus dem Farbkonzept «Körper, Geist & Seele».

Farben fürs Esszimmer

Für welche Farbe Du dich entscheidest, hängt zum einen vom Geschlecht und Alter Ihres Sprösslings ab, zum anderen vielleicht schon vom persönlichen Geschmack des Kindes. Unabhängig davon gibt es einige Do’s und Don’ts, die Du im Kinderzimmer beachten solltest.

Das Kinderzimmer wird vor allem zum Spielen genutzt. Somit sind die Räume allein schon durch die Ansammlung der Spielsachen kunterbunt.

Um einen ausgleichenden Gegenpol zu schaffen, empfehlen sich Wandfarben in Pastelltönen wie ein zartes Gelb, ein helles Orange oder ein blasses Blau. Auch Grün wird gerne genutzt, da es inspirierend und anregend wirkt, gleichzeitig aber auch beim Entspannen hilfreich sein kann.

HORNBACH empfiehlt Farben, die stimmungsvoll & aktivierend (PDF, 1'080 KB) wirken. Blstimmungsvoll & aktivierend (PDF, 1 MB)augrün, Orangerot, Himmelblau und Sonnengelb sind ideal für Küche, Flur und Spielecken – sie aktivieren unsere Sinne und sorgen für einen frischen Regenbogen-Effekt. Diese Farbempfehlungen stammen aus dem Farbkonzept «Körper, Geist & Seele».

Farben fürs Kinderzimmer

Auch im Arbeitszimmer gilt: Was gefällt, ist gut. Jedoch beeinflussen manche Wandfarben die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität positiv oder negativ.

Zwei Farben, mit denen Du nichts falsch machen kannst, sind Grün und Gelb. Beide Farben wirken vitalisierend und fördern sowohl die Konzentrationsfähigkeit als auch die Kreativität. Hinweis: Lieber zu dezenten Grün- und Gelbtönen greifen – zu knallige Farben auf einer grossen Fläche wirken beunruhigend und sind auf lange Sicht anstrengend für das Auge.

Auch zarte Blau- und Grautöne eignen sich fürs Arbeitszimmer, da sie nicht ablenken und sich im Hintergrund halten.

Knallige und gesellige Farben wie Rot und Orange eignen sich nicht fürs Arbeitszimmer, da sie zu sehr ablenken und sogar aggressiv machen können.

Setze auf Farben, die anregend & aufbauend (PDF, 1'010 KB) oder stimmungsvoll & aktivierend (PDF, 1'080 KB) wirken – je nach persönlichem Empfinden eigenen sich die Farbempfehlungen aus dem Farbkonzept «Körper, Geist & Seele» auch fürs Arbeitszimmer.

Farben fürs Arbeitszimmer

Raumwirkung mithilfe von Farben verändern

Kennst Du dieses Problem? Du ziehst in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung ein, und spätestens beim Einrichten fällt auf, dass ein Raum in den neuen vier Wänden nicht optimal geschnitten ist. Spätestens dann wünschst Du dir, dass dieser Raum breiter, höher oder irgendwie gemütlicher wirkt.

Den Schnitt des Raumes kannst Du nicht verändern, aber mit der richtigen Wand- bzw. Deckenfarbe kannst Du die Wirkung des Raumes optisch verändern. Hier erfährst Du, wie’s geht:

Problem + Lösung Wände gestalten Decke gestalten
Problem: Decke ist sehr niedrig

Lösung: Raum optisch vergrössern
  • Räume mit farbigen Wänden: einen schmalen Streifen der verwendeten Wandfarbe an die Decke streichen, dadurch wird der Raum optisch gestreckt
  • helle, frische Farben an der Wand lassen den Raum grösser wirken
  • Tapeten: helle Mustertapeten oder Tapeten mit vertikalen Streifen
  • helle Farben, z. B. ein strahlendes Weiss oder helle Pastelltöne
  • Kalte Farbtöne wie Blau oder Violett; sie vermitteln den Eindruck von Weite
Problem: Decke ist sehr hoch

Lösung: Raum gemütlicher gestalten
  • hohe Decken: absolute Gestaltungsfreiheit, ob farbenfroh, auffällig oder natürlich – erlaubt ist, was gefällt
  • Decke optisch niedriger erscheinen lassen: Tapete mit Querstreifen wählen; sie drückt den Raum eher nach unten – im Gegensatz zur Tapete mit vertikalen Streifen. Wände können auch mit Paneele und anderen Verkleidungen gestaltet werden. Durch diese Highlights an der Wand rücken die hohen Decken in den Hintergrund
  • Decke dunkler als die Wand streichen, so wirkt sie tiefer und der Raum gemütlicher
  • Streifen zwischen Wand und Decke in der Deckenfarbe streichen, so verschmilzt der obere Wandteil optisch mit der Decke. Mit einer dunkleren Farbe wird der Effekt verstärkt
Problem: Schmale, enge Räume

Lösung: Raumtiefe erzeugen
Manche Räume sind sehr schmal geschnitten und wirken somit beengend, beispielsweise ein langer, schmaler Flur. Um einen schmalen Raum optisch zu weiten, sollte man an den langen Seitenwänden mit hellen, frischen Farben arbeiten, also mit Pastelltönen oder Weiss. Die kurzen Stirnseiten dürfen ruhig mit einem kontrastreicheren Ton versehen werden. Dies öffnet den Raum an den Seiten und lässt ihn weniger schmal erscheinen.

Bei einem Raum, der breit und ausladend wirkt, beispielsweise in einer Loft-Wohnung, ist es sinnvoll, mit kräftigen und dunkleren Wandfarben zu arbeiten und bestimmte Raumabschnitte farblich voneinander zu trennen. So entsteht mehr Gemütlichkeit im Raum, und man fühlt sich weniger verloren.

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