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Vögel im Winter füttern

Vögel im Winter füttern

Vögeln im Winter unter die Flügel greifen! Richte Dich über die kalten Jahreszeiten eine Vogelfutterstelle in Deinem Garten ein, wenn Du Wildvögeln etwas Gutes tun möchtest! Vor allem bei Frost oder Schnee werden viele Vögel das Angebot annehmen.
Wir haben Dir Tipps zusammengestellt, worauf Du achten solltest, um den Vögeln zu nutzen und gleichzeitig Spass an der Vogelfütterung zu haben.

Lesezeit 2 min. Zum Sortiment «Wintervogelfutter & Wildvogelfutter»

Welche Vögel bleiben im Winter hier?

Blaumeisen fliegen im Winter nicht in den Süden, sondern bleiben hier.

Vögel aus nächster Nähe beim Fressen zu beobachten, ist sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene ein tolles Naturerlebnis! Wenn Du in Deinem Garten eine Vogelfutterstelle einrichtest, kannst Du mit vielen unterschiedlichen gefiederten Gästen rechnen.

Beispielsweise folgende Vögel fliegen im Winter nicht in den Süden, sondern bleiben hier.

A bis F Alpenbraunelle, Alpendohle, Amsel, Beutelmeise, Buchfink, Blaumeise (Bild), Birkenzeisig, Dohle, Elster, Eichelhäher, Erlenzeisig, Feldsperling, Feldlerche, Fichtenkreuzschnabel, ...
G bis Q Gartenbaumläufer, Gimpel, Grünling, Grauammer, Goldammer, Gebirgsstelze, Haubenmeise, Hänfling, Haussperling, Haubenlerche, Kolkrabe, Kohlmeise, Kernbeisser, Kleiber, Nebelkrähe, ...
R bis Z Rotkehlchen, Rohrammer, Raubwürger, Schwanzmeise, Star, Saatkrähe, Stieglitz, Sumpfmeise, Tannenhäher, Tannenmeise, Wasseramsel, Wiesenpieper, Weidenmeise, Zaunkönig, ...

So fütterst Du Vögel im Winter richtig

Wann Vögel füttern? Wie oft? Und vor allem welches Wildvogelfutter füttern? Fragen über Fragen! Die Antworten auf die häufigsten Fragen zur Vogelfütterung im Winter beantworten wir Dir im Folgenden.

Über den optimalen Zeitpunkt, die Vogelfütterung anzufangen und einzustellen, wird viel diskutiert und gefachsimpelt. Typischerweise wird im Zeitraum von November bis Februar gefüttert.

Manche plädieren aber dafür, schon im September damit anzufangen. Vor allem in Regionen, in denen nur wenig natürliche Nahrung zur Verfügung steht, sei es sinnvoll schon im September damit zu beginnen. Die Vögel werden dadurch mit der Futterstelle vertraut gemacht. Zudem profitieren eventuell auch noch Zugvögel davon, wenn sie sich für ihre kräftezehrende Reise in den Süden stärken können! So lauten die Argumente dafür.

Eine gängige Meinung: Man sollte einheimische Vögel nur bis zum Winterende füttern. Auf gar keinen Fall solle gefüttert werden, wenn die Brutsaison beginnt. Im Frühling sei das Angebot an natürlicher Nahrung gross genug und der Vogelnachwuchs vertrage das vom Menschen gereichten Futter nicht. Darüber gehen allerdings die Meinungen auseinander. Andere sagen, dass die Altvögel von der Nahrungsunterstützung in der anstrengenden Aufzuchtzeit des Nachwuchses profitieren.

Bei allen Meinungsverschiedenheiten ist man sich über eines einig: Wichtig ist es, dass Du, wenn Du einmal angefangen hast, nicht mitten im Winter damit aufhören, die Futterstelle regelmässig aufzufüllen. Denn die Vögel, die Deine Futterstelle entdeckt haben, fangen schnell an sich auf Dich zu verlassen.

Wo ist der geeignete Standort, um eine Futterstelle für Vögel im Garten einzurichten? Hier erhältst Du die wichtigsten Infos, auf was Du dabei achten solltest:

  • Wenn Du oder natürlich Deine Kinder die fressenden Vögel gut beobachten möchten, solltest Du die Futterstelle gut sichtbar platzieren. Allerdings auch so, dass die Tiere sich beim Fressen von Dir nicht gestört fühlen. Der pädagogische Aspekt der Winterfütterung kann dadurch erfüllt werden. Vor allem für Kinder und Jugendliche ist es ein Erlebnis, Vögel aus der Nähe betrachten zu können.
  • Wildvögel fühlen sich beim Fressen sicher, wenn der Futterplatz nicht direkt an einem unüberschaubaren Geländeteil liegt, zum Beispiel direkt an einer dichten Hecke. Darin oder dahinter könnten sich nämlich Fressfeinde wie Katzen anschleichen. Vögel meiden instinktiv solche Risikoplätze.
  • Wähle besser einen Platz aus, der an drei Seiten frei ist, um eine gute Rundumsicht zu gewährleisten. Die vierte Seite sollte nicht direkt an ein Dickicht grenzen, sondern mindestens etwa zwei Meter entfernt sein.
  • Auch Hauswände eignen sich gut zum Anbringen kleinerer Futterhäuschen.
  • Manche Vogelarten benötigen Dickichte als Deckung, um sich an einen Futterplatz zu wagen – zum Beispiel der sehr scheue Zaunkönig.
  • Vor grossen Reisighaufen, die dicht gestapelt sind und vom Menschen nicht angetastet werden, suchen diese Vögel und weitere Spezies ebenfalls gern nach Nahrung.
  • Richte eine Fütterungsstelle niemals in der Nähe grosser Fensterscheiben oder Türen ein, die ungesichert sind, um tödliche Unfälle zu vermeiden.

Vögel füttern – aber was? Grundsätzlich solltest Du keine gewürzten und gesalzenen Speisen wie Salzkartoffeln oder Speck in Futterstellen geben. Auch Brot ist ungeeignet. Es quillt im Magen der Vögel auf. In Deiner Ernährungsweise unterscheidet man Vögel in:

  • Weichfutterfresser
  • Körnerfresser
  • Allesfresser

Weichfutterfresser suchen sich ihre Nahrung meist am Boden. Reine Weichfutterfresser sind Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel und Star. Sie fressen tierische Kost oder feine Sämereien. Ihnen ist mit grobem Körnerfutter nicht geholfen. Biete ihnen daher Haferflocken, Mohn, Rosinen, Kleie und Obst oder Mischfutter an.

Die flexibleren unter den Weichfressern, die Allesfresser wie Meisen, Spechte und Kleiber stellen sich im Winter auf Körner um und nehmen auch Sonnenblumenkerne, Hanf und Mohn an.

Körnerfresser sind zum Beispiel Finken, Sperlinge und Ammern. Sie haben einen kräftigeren Schnabel und können daher auch Sonnenblumenkerne, Hanf und andere Sämereien aus Futtermischungen kauen.

Für die Weichfutter- und Allesfresser eignen sich auch Fett-Körner-Mischungen wie Meisenknödel und Ringe. Die meisten reinen Weichfutterfresser nehmen diese Talgmischungen aber bevorzugt zerbröselt vom Boden auf.

Jede Vogelart hat natürlich seine Vorlieben was das Futter angeht. Hier einige der beliebtesten Futterarten:

  • Energiekuchen und Energieblöcke: Das sind sehr hochwertige Futtermittel wie Fettfutterblöcke oder Fettzylinder, die zum Beispiel Saaten, Nüsse, Beeren oder Insekten enthalten und mit Vitaminen sowie Mineralstoffen aufgewertet sind. Man kann damit gezielt Vogelarten wie Rotkehlchen, Stare oder Amseln anlocken.
  • Feinsämereien: Zierliche Körnerfresser nehmen in kleinen Mengen Feinsämereien zu sich. Da diese weniger Energie liefern als Nüsse und Fettfutter, sollte man keine zu grossen Mengen einkalkulieren, denn die Vögel greifen in der kalten Jahreszeit lieber auf energiehaltigeres Futter zurück. Zur Auswahl: Baumsamen, Salatsamen, Sommerrübsen, Nachtkerze, Vogelmiere, Melde, Ampfer, Wegerich, Knöterich, Klette und Grassamen. Mit Distelsamen kann man mit ein wenig Glück Stieglitze an den Futterplatz locken.
  • Fettfutter: Fetthaltige Futtermittel werden als Fettfutter bezeichnet. Zu ihnen zählen neben den bekannten Meisenknödeln und Meisenringen fettiges Streufutter, Fettflocken oder Energieblöcke. Im Winter liefert Fettfutter den Vögeln schnell grosse Energiemengen, weshalb es gern von vielen Vogelarten genommen wird.
  • Getreideflocken und Körner: Zu den wichtigsten Getreiden, die bei der Fütterung von Vögeln eine Rolle spielen, gehören Hafer, Weizen, Dinkel, Gerste und Roggen. Man kann sie als ganzes oder als Flocken verfüttern. Weil sie den Vögeln jedoch nur wenig Energie bringen, werden sie meist nicht gern genommen. Anders sieht es aus, wenn man Fettfutter aus dem Getreide herstellt.
  • Sonnenblumenkerne: Ein hervorragender Energielieferant sind Sonnenblumenkerne. Geschälte Sonnenblumenkerne bringen den Vorteil, dass erheblich weniger Abfälle entstehen, weil keine Hülsen am Futterplatz liegen bleiben.
  • Getrocknete Beeren: Beerenliebhaber wie Amseln und andere Drosseln mögen getrocknete Beeren am Futterplatz. Zum Verfüttern eignen sich: Holunder, Eberesche, Mehlbeere, Schneeball, Efeu, Pfaffenhütchen, Liguster, Berberitze, Hartriegel, Kornellkirsche, Weissdorn, Heckenrose, Schwarzdorn, Hagebutte, etc.
  • Hanf: Hanf gehört zu den ölhaltigen Saaten und wird einer Reihe von Ziervogel-Futtermischungen als Bestandteil beigemengt. Die Körnchen sind auch als Futter für Wildvögel geeignet und in manchen Winterfutter-Streumischungen ohnehin enthalten.
  • Maiskörner, Maisflocken und Maisschrot: Zwar ist Mais in vielen Futtermischungen enthalten, aber die ganzen Körner werden von den meisten Wildvögeln nicht gegessen, weil sie weniger Energie enthalten als etwa Fettfutter oder Nüsse.
  • Mohn: Die feinen Samen der Mohnpflanzen sind als Backmohn bekannt und schmecken auch einigen einheimischen Wildvögeln als nahrhaftes Winterfutter.
  • Nüsse: Aufgrund ihres hohen Fettgehalts sind Nüsse im Winter ideale Energielieferanten für hungrige Wildvögel. Zum Verfüttern eignen sich Erdnüsse, Haselnüsse und auch Walnüsse. Wichtig ist, dass die Nüsse nicht geröstet und gesalzen sind.
  • Frisches Obst: Stellt eine sinnvolle Ergänzung des winterlichen Speiseplans einiger heimischer Wildvögel dar. Besonders Äpfel werden im Allgemeinen recht gern bepickt.
  • Rosinen: Getrocknete Weinbeeren, Sultaninen oder auch Korinthen eignen sich hervorragend als Futter für Wildvögel.
  • Sesam: Sesamsamen können Wildvögeln in kleinen Mengen gereicht werden und finden insbesondere unter den zierlichen Körnerfressern einige Abnehmer. Sie dürfen nicht geröstet oder gesalzen sein.

Damit Deine Futterstelle nicht zu einem Krankheitsherd für Vögel wird, musst Du unbedingt auf einige Hygienemassnahmen achten. Halte die Futterstelle oder das Häuschen sowie die Umgebung stets sauber.

  • Entferne zum Beispiel Futterreste, die auch Ratten anlocken können.
  • Vor allem hinterlassener Vogelkot, in dem Krankheitserreger versteckt sein können, solltest Du möglichst schnell beseitigen.
  • Ein weiterer beliebter Platz für Krankheitserreger ist feuchtes Vogelfutter, das beispielsweise durch Schnee oder Regen nass geworden ist.
  • Über Nacht sollte kein Futter in der Reichweite von Mäusen oder anderen Kleinsäugern liegen. Während sie fressen, scheiden sie nämlich meist Kot aus. Dadurch können Krankheitserreger auf die Vögel übertragen werden, die am nächsten Tag das damit verschmutzte Futter fressen. Vermeiden kannst Du das zum Beispiel durch Futtermittel, die den Wildvögeln in Hängesilos oder ähnlichen Konstruktionen angeboten werden.

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Vogelhäuschen anbringen und pflegen

Vogelhaus

Neben Futterstellen kannst Du Vögeln auch mit einem schützenden Vogelhaus unter die Flügel greifen.
Damit Du den Vögeln ein anständiges Dach über den Köpfen bieten kannst, erklären wir Dir hier wie Du Vogelhäuser richtig anbringst:

  • Hänge Vogelhäuschen in zwei bis drei Meter Höhe auf, wenn es in der Bauanleitung nicht anders beschrieben ist.
  • Das Einflugloch sollte nicht zur Wetterseite (Westen) zeigen.
  • Damit kein Regen eindringen kann, sollte ein Vogelhaus nicht nach hinten, eher nach vorne überhängen.
  • Der Nistkasten bzw. das Vogelfutterhaus sollte nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein (Süden).
  • Eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten ist deshalb ideal.
  • Zum Befestigen an Bäumen eignen sich rostfreie Alu-Nägel oder Schrauben. Feste Drahtbügel, die den Baum nicht schädigen, kannst Du auch verwenden.
  • Der Herbst ist der optimale Zeitpunkt, um Vogelhäuser aufzubauen bzw. aufzuhängen.
  • Damit Katzen und Marder kein leichtes Spiel haben, ist es ratsam Halbhöhlen an geschützten, möglichst unzugänglichen Orten an Hauswänden, auf Balkonen oder an Schuppen und Gartenhäuschen anzubringen.
  • Mache Nistkästen nach der Brutsaison unbedingt sauber! In alten Nestern hausen öfters Flöhe, Milben oder Lausfliegen.
  • Trage zum Saubermachen Handschuhe und nimm das Nistmaterial nicht in die Wohnung, da Vogelflöhe und anderes Getier auf den Menschen übertragbar sind.
  • Es genügt, das alte Vogelnest zu entfernen und den Kasten bei stärkerer Verschmutzung auszubürsten.
  • Verwende keine Insektensprays oder chemische Reinigungsmittel.

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