Das brauchst Du

Risse und Löcher in der Wand reparieren

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Prüfe zuerst den Zustand der Wände und behebe am besten gleich alle Schäden. Der Untergrund muss eben, sauber, rissfrei, tragfähig und trocken sein. Schadstellen werden mit einer geeigneten Reparaturspachtelmasse ausgebessert.

Vor dem Verspachteln müssen alle losen Putzreste mit einer Stahlbürste entfernt werden.

Arbeitsschritt 1
Arbeitsschritt 1
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Risse werden etwas erweitert. Kratze den Riss dazu mit einem Spachtel etwas auf, damit die Reparaturspachtelmasse genügend Halt bekommt. Zum Füllen müssen Risse und Löcher staubfrei sein.

Arbeitsschritt 2
Arbeitsschritt 2
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Bei sehr saugfähigen Untergründen solltest Du die Schadstellen vor dem Ausbessern mit einem Quast etwas vornässen.

Arbeitsschritt 3
Arbeitsschritt 3
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Tiefe Risse, die durch Materialbewegungen entstanden sind, müssen armiert werden. Lege dazu in das Spachtelbett einen Streifen Glasfasergewebe. Ziehe dann nochmals eine Schicht Flächenspachtelmasse darüber und glätte die Fläche. Nach dem Abbinden können eventuelle Unebenheiten mit feinem Schleifpapier geglättet werden.

Arbeitsschritt 4
Arbeitsschritt 4

Schäden in der Wand spachteln

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Kleinere Reparaturarbeiten an Putz und Mauerwerk können im Innenbereich mit einer Reparaturspachtelmasse ausgeführt werden. Decke die Bodenfläche für die anstehenden Arbeiten ab. Feine Risse werden mit dem Malerspachtel V-förmig erweitert, damit sie mit Spachtelmasse gefüllt werden können. Die Reparaturstellen gründlich reinigen. Entferne alles lose Material, Tapeten, nicht haftende Anstriche und Fettstellen. Eine stark saugende Wandfläche wie Putz wird mit Tiefengrund grundiert. Rühre die Reparaturspachtelmasse vor dem Gebrauch kurz auf. Die benötigte Menge Spachtelmasse am besten in einen Gipsbecher umfüllen, von dort mit dem Malerspachtel entnehmen und in die Reparaturstelle drücken.

Arbeitsschritt 5
Arbeitsschritt 5
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Grössere und tiefere Flächen werden in mehreren Arbeitsgängen gespachtelt. Die maximale Schichtdicke pro Spachtelgang beträgt 10 mm. Trage die Spachtelmasse nach dem Anrühren in einem ersten Arbeitsgang grob auf. Achte darauf, dass keine Hohlräume entstehen. Nach dem Durchtrocknen kann weitere Spachtelmasse aufgetragen werden. Zum Ausbessern von tieferen Fehlstellen oder Ausbrüchen wird am besten Tiefenfüller verwendet. Zum Glätten der Oberfläche die Glättkelle nur mit leichtem Druck über die Spachtelmasse führen, damit keine Vertiefungen entstehen.

Arbeitsschritt 6
Arbeitsschritt 6
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Eine noch glattere Oberfläche erreichst Du, indem Du nach dem Trocknen die Fläche zusätzlich schleifst. Von der Spachtelmasse hängt es ab, ob Du vor den folgenden Wandarbeiten grundieren musst oder direkt mit Dispersionsfarbe streichen kannst.

Arbeitsschritt 7
Arbeitsschritt 7

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