Wie planst Du Dein Bad richtig?

Einmal im Leben ist es so weit, Du stellst Dir die monumentale Frage: Wie soll mein Bad aussehen? Ein Bad hält im Schnitt 20 Jahre, einmal eingebaut musst Du gut damit leben können.

Es gibt also viel zu planen und zu beachten, um eine vorzeitige Trennung zu vermeiden. Denn nicht nur vom Stil soll Dein Bad etwas hergeben, auch alltagstauglich soll es sein. Viele Entscheidungen stehen an und sollten - wie jede grosse Entscheidung im Leben - mit viel Sorgfalt getroffen werden. Dann klappt's mit dem Badezimmer Happy End.

Welche Anforderungen hast Du an dein Bad?

Zuerst ist Grundlagenarbeit angesagt. Schreibe eine Liste mit allen Anforderungen die Du an Dein Bad hast. Aber seid dir bewusst, nicht alle Deine Badträume werden in Erfüllung gehen. Sei also realistisch welche Komponenten zur Grösse Deines Raums passen.

Du solltest Dich fragen:

  • Nutzen nur Erwachsene das Bad oder auch Kinder?
  • Wie viele Personen nutzen das Bad?
  • Lohnt es sich dann eine separate Toilette einzurichten um Stau im Bad zu vermeiden?
  • An morgen denken lohnt sich: Wie sollte Dein Bad aussehen wenn du nicht mehr springen kannst wie ein junges Reh?
  • Wie erleichterst Du zukünftige Renovierungen?
  • Und zuletzt: ohne was kannst Du in Deinem Bad nicht leben?

Lass Dich inspirieren

Du musst ja zum Glück das Rad nicht mehr neu erfinden. Deswegen solltest Du dich von der Hülle und Fülle vorhandener Informationen und Ausstellungen inspirieren lassen, welcher Stil der Richtige für Dich ist.

Wir hätten da ein paar Ideen für Dich. In unseren Musterbädern findest Du die verschiedensten Stile in drei verschiedenen Badezimmer Grössen.

In den Märkten Luzern und Affoltern am Albis kannst Du auch einfach in unserer Badausstellung vorbeikommen und Dich direkt vor Ort beraten lassen.

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Was musst Du bei der Badplanung beachten?

Bist Du inspiriert? Dann ist es Zeit Dich auf den Boden der Badsachen zurück zu holen. Auf dem Lehrplan steht «Bad planen Theorie». Damit sich Dein Bad im Alltag bewähren kann, musst Du die drei A's beachten: Abmessungen, Abstände und Anordnung. Danach kannst Du endlich deinen Bleistift spitzen und mit Deinem Grundriss loslegen.

Abmessungen und Abstände

Schön blöd, wenn Du in Deinem fertigen Bad beim Aussteigen aus der Dusche direkt vor dem WC stehst. Deswegen gibt es für jeden Baustein in Deinem Bad bestimmte Abmessungen und Abstände, die Du einhalten solltest. So wirkt der Raum dann auch nicht voll gestopft.

Toilette Tiefe: 70–75 cm
Höhe: 41–45 cm über dem Boden
Bewegungsspielraum: davor mindestens 60 cm
Waschbecken Tiefe: 75 cm
Höhe: 85–90 cm über Boden (mit Waschtisch)
Bewegungsspielraum: davor 70 cm
Dusche Standardmasse: mindestens 80 x 80 cm
Höhe: 215 cm
Bewegungsspielraum: vorne 70 cm
Badewanne Standardmasse: mindestens 170 x 70 cm
Höhe: 45–50 cm
Bewegungsspielraum: 60 cm (bei längsseitiger Montage)

Dachschräge beachten

Auch Dachschrägen kannst Du clever nutzen, vorausgesetzt Du hast die richtige Deckenhöhe parat:

  • Willst Du ein WC platzieren brauchst Du 1,10 m Wandhöhe bei einem Dachwinkel von 45°
  • Möchtest Du eine Dusche in eine Dachschräge integrieren brauchst Du als niedrigsten Punkt 1,70 m Deckenhöhe bei einem Winkel von 45°.

Mindestabstand zwischen Sanitärobjekten einhalten

Zwischen allen Sanitärobjekten solltest Du einen Mindestabstand von 20 cm einhalten.

Grundriss Badplanung

Anordnung der Sanitärgegenstände

Ist Dein Bad erst installiert, musst Du erstmal damit leben. Deshalb solltest Du dir vorher Gedanken zur Anordnung machen. Wie sieht Dein Alltag im Bad aus und wie kannst Du es am Besten darauf ausrichten?

  • Der Handtuchwärmer sollte nicht zu weit von Dusche und Badewanne entfernt sein.
  • Hast Du eine Nische in der Du deine Toilette clever platzieren kannst?
  • Bidet und WC gehören einfach zusammen.
  • Ein schöner Waschtisch als Blickfang in Deinem Bad macht's doch gleich schöner.
  • Gibt es ein Fenster in dessen Nähe Du den Waschtisch platzieren kannst, um möglichst viel Licht nutzen zu können.
  • Hast Du Nischen oder Bodenaufbauten die effizient genutzt werden können?
  • Hast Du eine Dachschräge oder ein Fenster? Meist kannst Du darunter Badewanne, WC oder Bidet platzieren.
  • Beachte die Lage deiner Wasser, Abwasser und Stromanschlüsse.
  • Beachte, dass das WC direkt an die Fallrohre und Badewanne und Dusche mit Gefälle an die Rohre angeschlossen werden muss.

Grundriss zeichnen

Du bist so weit: die Übertragung von Theorie zu Praxis kann beginnen. Messe Dein Bad genau aus und übertrage die Masse dann in eine Skizze Deines Bades.

In Deinen Grundriss solltest Du einzeichnen:

  • Die Basis: Länge, Höhe und Breite Deines Raums
  • Zeichne Fenster und Türen ein und vergiss die Öffnungsrichtung nicht
  • Besonderheiten wie Nischen, Schrägen, Schächte und Vorwandinstallationen
  • Hast Du Podeste und Bodenaufbauten solltest Du auch Diese in Deiner Zeichnung bedenken
  • Nicht vergessen, zeichne auch die fest installierten Heizkörper ein

Deinen Grundriss kannst Du auf Karopapier zeichnen. Am Besten eignet sich der Massstab 1:20 (1 cm = 20 cm in Wirklichkeit).

Danach kannst Du Schablonen von Waschtisch, WC, Dusche und Badewanne im gleichen Massstab ausschneiden. Die kannst Du auf Deinem Grundriss beliebig anordnen und ausprobieren welche Kombination Dir am besten gefällt.

Bad Planung

Grosses oder kleines Badezimmer planen

Der Grundriss zeigt - so viel Raum hast Du wirklich. Ist es weniger als Du dachtest, nicht verzagen. Ein kleines Bad muss nur anders geplant werden als ein grosses Bad. Du kannst aus jedem Raum das Beste rausholen.

Kleines Bad planen

Riesige Ideen, aber nur kleine Platzverhältnisse? Kein Ding! Auch auf engstem Raum kann man ein Bad richtig cool gestalten und effizient nutzen.

Badewannen oder Duschen mit kurzen Abmessungen oder Ecklösungen passen optimal in Dein kleines Bad ohne viel Platz wegzunehmen. Du kannst auch auf eine Bodengleiche Dusche setzen, diese vermeidet optische Barrieren. Verwendest Du runde Formen, wirkt der Raum weicher und auch beim WC hätten wir eine Platzsparvariante für Dich.

Kleines Bad

Grosses Bad / Familien Bad planen

Hast Du den Platz für einen Wohlfühltempel, dann kannst Du diesen für die ganze Familie optimal nutzen, ohne eine waschechte Schaumschlägerei anzuzetteln.

Mit einem Doppelwaschtisch schaffst Du Platz, damit sich alle gleichzeitig hübsch machen können. Für Kinder bieten niedriger installierte Waschbecken die Möglichkeit sich ganz gross zu fühlen. Eine freistehende Badewanne ist ein echter Hingucker oder vielleicht doch gleich zwei Wannen für’s ganz grosse Schaumbad. Auch eine grosse Duschkabine bietet Platz für mehrere Personen.

Grosses Bad / Familienbad

Waschbecken planen

Meist sichtbar auf den ersten Blick und täglich in Benutzung. Die Planung für Dein Badezimmer beginnt mit dem richtigen Waschbecken.

Waschbecken Arten

Hier solltest Du Dir gerne ins verschlafene Gesicht schauen, denn einer der ersten Wege am Morgen führt zum Waschbecken. Bei viel Platz solltest du zum Doppelwaschtisch greifen. Ist Dein Bad klein, aber fein, darf es auch ein Handwaschbecken sein.

  • Richtiges Waschbecken finden
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  • Richtiges Waschbecken finden
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Das solltest Du bei der Waschbeckenplanung beachten

  • Soll Dein Waschtisch auf einen Unterschrank, achte auf eine geschliffene Beckenunterseite, damit’s mit dem Übergang zum Möbelstück klappt.
  • Waschbecken mit Beschichtung sind dank des Lotuseffekts besonders pflegeleicht. Flüssigkeiten perlen an der Oberfläche einfach ab und nehmen dabei noch Schmutz- und Kalkrückstände mit.
  • Überlege Dir ob Dein Waschbecken ein Hahnloch oder einen Überlauf haben soll.

Materialien von Waschbecken

Auch das Material will gut ausgesucht sein. Waschbecken Materialien sind langlebig, unterscheiden sich jedoch in der Handhabung und im Preis. Welches schafft es in Deine Bade Oase?

  • Sanitärkeramik

    Sanitärkeramik

    • Sanitär-Keramik ist das beliebteste Material für Waschbecken.
    • Der Werkstoff ist ein Mix aus natürlichen Materialien, wie Ton, Kaolin, Quarz und Feldspat.
    • Durch den Produktionsprozess entsteht eine hochglänzende und hygienisch glatte Oberfläche.
    • Waschbecken aus Keramik sind besonders robust, unempfindlich und pflegeleicht.

  • Mineralguss

    Mineralguss

    • Mineralguss ist ein Verbundwerkstoff auf Basis von Mineralien und Kunstharzen.
    • Waschbecken aus Mineralguss besitzen ebenfalls eine weiss glänzende Oberfläche.
    • Sie sind leicht zu verarbeiten und einfach zu reparieren.
    • Mineralguss macht eine fugenlose Anpassung und auch Massanfertigungen möglich.

  • Glas

    Glas

    • Waschtische aus Glas sind genauso robust und strapazierfähig wie Waschbecken aus Keramik oder Mineralguss.
    • Sie verfügen über eine glatte, geschlossene Oberfläche und sind damit beständig gegen Säure, Schmutz und Bakterien.
    • Das transparente Material wirkt sehr edel und modern.

  • Glass Stone

    Glass-Stone

    • Glass-Stone besteht aus einer Mischung natürlicher Materialien (72% Silizium, 28% andere natürliche Mineralien).
    • Waschtische aus Glass-Stone besitzen eine kratzfeste, langlebige und hochglänzende Oberfläche.
    • Das Material ist sehr pflegeleicht und zudem recyclebar.

  • Stahl Email

    Stahl-Email

    • Waschbecken aus Stahl-Email sind mit einer besonderen Veredelung versehen, die Schmutz und Kalk ganz einfach abperlen lässt.
    • Dank der harten Oberfläche ist Stahl-Email enorm schlag- und kratzfest.
    • Die Waschbecken sorgen für einen modernen Look, vor allem bei der Montage auf Waschtischplatten.

  • Naturstein

    Naturstein

    • Natursteinwaschbecken sind, wie der Name schon sagt, aus natürlichen Materialien hergestellt und damit ein optischer Hingucker.
    • Jedes Waschbecken ist aufgrund der unterschiedlichen Farbgebungen und Maserungern des Steins ein Unikat.
    • Ein Waschbecken auf Naturstein sorgt in Kombination mit der restlichen Keramik für einen optischen Kontrast im Badezimmer.

  • Solid Surface

    Solid Surface

    • Diese Waschbecken sind aus dem mineralischen Werkstoff Mineralguss hergestellt.
    • Sie sind mit einer Solid-Surface-Oberfläche ausgestattet, d. h. die Oberfläche ist besonders hart, robust und widerstandsfähig.
    • Schwere Beschädigungen (z. B. Kratzer und Abrieb) auf der Oberfläche lassen sich einfach ausbessern.
    • Der Mineralwerkstoff besticht vor allem durch seine einzigartige Haptik.

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Tipps zur Auswahl des Waschbeckens

Aber nicht nur Design und Einbauart spielen eine entscheidende Rolle. Du musst zudem zwischen den folgenden Varianten wählen:

  • Waschbecken mit oder ohne Hahnloch
  • Waschbecken mit oder ohne Überlauf
  • Waschbecken mit oder ohne Beschichtung

Waschbecken mit Beschichtung sind dank des Lotuseffekts besonders pflegeleicht. Flüssigkeiten perlen an der Oberfläche einfach ab und nehmen dabei noch Schmutz- und Kalkrückstände mit.

Passende Anleitungen

Toilette planen

Als nächstes will das stille Örtchen geplant sein, denn das sollte zu Dir passen wie Arsch auf Eimer.

  • Wand WC

    Wand-WC

    Das hat Hand, aber keinen Fuss! Bei einer Montage auf ein Vorwandsystem bietet sich diese WC-Variante an. Ein Wand-WC lässt sich einfach rundherum reinigen und die Montage eines Wand-WCs ist zudem schnell gemacht.

    Wähle zwischen einem Wand-WC mit Spülrand, ohne Spülrand oder einer Variante mit offenem Spülrand.

  • Stand WC

    Stand-WC

    Ein Stand-WC bzw. eine bodenstehende Toilette eignet sich ideal für moderne Bäder. Denn Stand-WCs gibt es heutzutage in vielen formschönen Varianten oder auch spülrandlose Stand-WCs.

  • Spülrandoffenes WC

    Spülrandoffenes WC

    WCs mit offenem Spülrand sehen zwar aus wie herkömmliche WCs mit Spülrand, sorgen aber für noch mehr Hygiene und Sauberkeit im Bad. Dank dem speziellen Spülrand wird das Spritzen deutlich reduziert und das WC gründlich ausgespült. Keime, Bakterien und Schmutz haben somit keine Chance! Zudem ist ein spülrandoffenes WC einfach zu reinigen.

  • Spülrandloses WC

    Spülrandloses WC

    Ohne Spülrand ist die Innenfläche des WCs einfacher zu reinigen. Ohne Spülrand haben ungeliebte Ablagerungen keine Chance. Das Innendesign der innovativen WCs wird so gestaltet, dass die Wasserführung beim Abspülen optimal und gleichmässig verläuft.

  • Raumspar WC

    Raumspar-WC

    Praktisch und gut! Es gibt Raumspar-WCs für kleine Bäder oder Gäste WCs, die besonders platzsparende Masse haben. Denn die Ausladung zur Wand beträgt lediglich 48-50 cm. Standard-WCs hingegen haben meist eine Tiefe von bis zu 56 cm.

  • Urinal

    Urinal

    Wer gern im Stehen pinkelt, sollte sich ein Urinal anschaffen. Hier sorgen Stehpinkler nicht für Spritzer auf der Brille. Zudem sparst Du mit einem Urinal jede Menge Wasser – es verbraucht pro Spülgang nur ca. 1-2 Liter Wasser. Herkömmliche WCs verbrauchen gleich 6-9 Liter.

    Urinale sind robust und leicht zu reinigen, da sie meist aus Sanitärkeramik bestehen.

  • Bidet

    Bidet

    Sitzwaschbecken gefällig? Mit Bidets kannst Du Dein Bad zusätzlich ausstatten. Bidets dienen zur komfortablen Reinigung des Intimbereichs oder auch der Füsse und empfehlen sich zur Benutzung nach dem Toilettengang.

    Auch bei einem Bidet hast Du die Wahl zwischen einer bodenstehenden oder einer wandhängenden Ausführung.

  • Dusch WC

    Dusch-WC

    Das Dusch-WC ist eine Kombination aus WC und Bidet und stellt daher eine platzsparende Alternative dar. Es sorgt mit nur einem Tastendruck für eine sanfte und gründliche Reinigung nach dem Toilettengang mit einem angenehmen Wasserstrahl. Auf Toilettenpapier kannst Du dann so gut wie verzichten.

  • WC Kombination

    WC-Kombination

    Bei WC-Kombinationen handelt es sich um Toiletten mit direkt verbundenem Spülkasten. Meist auch inklusive Spüler und WC-Sitz. So besteht Dein WC direkt aus einer Serie und Du musst Dich nicht noch damit beschäftigen, was zueinander passt.

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WCs mit offenem Spülrand und ohne Spülrand

Mal ehrlich, wer putzt schon gerne Toiletten? Da hätten wir was für Dich. Besonders gut zu reinigen sind WC’s mit offenem oder ohne Spülrand.

Spülrandoffene WC’s haben einen speziellen Spülrand der das Spritzen reduziert. Ihn kannst Du einfach reinigen und hast immer eine hygienische Toilette.

Es gibt auch Spülrandlose Toiletten. Die Wasserführung sorgt dafür, dass es keine Spritzer ausserhalb des WC’s gibt. Durch den fehlenden Spülrand können keine Ablagerungen entstehen und das WC ist besonders leicht zu reinigen.

offener Spülrand / Spülrandlos

Tipp: WC mit Beschichtung wählen

Achte darauf, dass Dein WC eine Nano-Beschichtung besitzt. Der damit verbundene Lotuseffekt sorgt dafür, dass weniger Schmutz und Kalk am WC haften bleiben bzw. sich Schmutzpartikel leichter entfernen lassen.

Tipp: WCs richtig platzieren

Überleg Dir genau wie Du den WC im Bad platzierst. Um bequem zu sitzen und alle Accessoires in Reichweite haben wir folgende Tipps:

  • Halte vor der Toilette 75–90 cm Bewegungsraum, zwischen Becken und Wand mindestens 20 cm ein.
  • Bestimme die Höhe des WCs: Sollen Kinder es erklimmen können oder wird es hauptsächlich von erwachsenen Menschen benutzt? Dementsprechend muss auch vor der Beplankung der Vorwandträger eingestellt werden.

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Wand-WC austauschen

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Dusche planen

Egal ob Du Kalt- oder Warmduscher bist, hast Du deine Dusche schlau geplant, macht sie Dir am Ende des Tages besonders Freude. Hier gilt es zu entscheiden welche Duschform in Kombination mit welcher Duschabtrennung und welchem Rahmendesign Dein Badezimmer zieren soll.

Duschformen

Gut ausgemessen ist halb geplant. Je nachdem wie gross Dein Raum ist kommen verschiedene Duschformen in Frage. Hast Du viel Platz könnte eine Raumdusche das richtige für Dich sein. Bei einem kleinen Bad kann es von Vorteil sein, wenn Du die Dusche direkt in der Badewanne integrierst oder ein platzsparendes Modell wählst.

  • Eckeinstieg / Eckdusche

    Eckeinstieg / Eckdusche

    Die gängigste und platzsparendste Variante ist die Dusche in einer Badecke unterzubringen. Eine Eck-Dusche bietet sich vor allem für die Errichtung in kleinen Bädern an, denn dank der zwei Wände, an die die Dusche anschliesst, müssen nur noch zwei Seiten mit einer Duschabtrennung ausgestattet werden.

    Clever: Wähle einen Türmechanismus, der sich nach zwei Seiten hin öffnet. Ein bequemer Einstieg ist somit garantiert! Alternative: Duschkabinen-System mit einer stabilen Seitenwand und einem einseitig öffnenden Einstieg.

  • Nischendusche

    Nischendusche

    Wenn Du die Dusche in einer Nische einbauen willst, benötigst Du lediglich eine Frontseite für einen idealen Spritzschutz.

  • Fünfeckdusche

    Fünfeckdusche

    Vor allem in kleinen Bädern ist es clever, diese Duschform zu wählen. Die Dusche nutzt die gesamte Ecke optimal aus und reicht dennoch nicht störend in den Raum hinein.

  • Raumdusche

    Raumdusche

    Luftig, modern! Solche Duschen sind angesagt und werden immer beliebter. Sie lassen den Raum grösser und modern wirken.

  • Runddusche

    Runddusche

    Kurven fürs Badezimmer: Hat was! Diese Form spart ebenfalls Platz und verleiht ihrem Badezimmer einen harmonischen Akzent.

  • Dusche in U Form

    Dusche in U-Form

    Auch die U-Form sieht man in vielen Badezimmern. Sie steht frei an der Wand und wirkt damit ganz anders als eine Eckdusche. Diese Duschform ermöglicht eine ganz andere Einteilung im Badezimmer.

  • Schneckendusche

    Schneckendusche

    Extravagant und ohne Einblick – eine Schneckendusche ist ein Hingucker für Dein Bad und eine Alternative zur bodengleichen Dusche. Das hat nicht jeder!

    • Diese Art von Dusche kommt durch ihre «archimedische Spiralform» ohne Türen aus.
    • Sie schützt das Bad vor Spritzwasser.
    • Eine Schneckendusche gibt es ab 2 qm Fläche.
    • Mit beschichteten Bauplatten kannst Du Dir eine Schneckendusche ganz einfach selber bauen. Hier zeigen wir Dir wie.

  • Duschkabinen mit horizontal geteilter Tür

    Duschkabinen mit horizontal geteilter Tür

    Hier wird das Waschen von Kindern oder pflegebedürftigen Personen vereinfacht. Die pflegende Person steht ausserhalb der Dusche, hat dennoch vollen Zugriff und ist vor Spritzwasser geschützt.

  • Duschrollos und Duschvorhänge

    Duschrollos und Duschvorhänge

    Vorhang fällt! Mit Vorhängen oder Duschrollos sicherst Du Dir Ruhe und Gemütlichkeit unter der Dusche. Beachte: Die Halterung einer Duschstange dichtet am besten zur Wand ab, wenn sie auf Fliesenmitte und nicht in den Fugen angeschraubt werden.

  • Walk In

    Walk-In

    Eine Walk-In Dusche ist eine Kombination aus einer bodengleichen Dusche und der passenden Duschabtrennung. Dank der offenen Bauweise ohne ein Türelement ist die Dusche äusserst grosszügig. Sie kann mitten im Raum oder in einer Ecke errichtet werden. Bei der Eckform wird meist ein langes, starres Seitenteil gewählt, das den Spritzschutz gewährleisten soll.

  • Badewannenaufsatz

    Badewannenaufsatz

    Ein Klassiker in kleinen Bädern. Die Dusche ist damit platzsparend intergriert in die Badewanne. Es gibt viele Varianten, von der edlen einteiligen Badewannenabtrennung bis hin zum praktischen siebenteiligen Spritzschutz beispielsweise für grosse Eckbadewannen.

    Es gibt gerahmte, teilgerahmte oder rahmenlose Konstrukte.

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Bodengleiche Duschen

Keine Ecken, keine Kanten. Der Raum wirkt mit einer bodengleichen Dusche gleich grösser. Man kann ganz einfach in die Dusche laufen - das ist barrierefrei und altersgerecht. Ausgestattet mit einem grosszügigen Duschpaneel wird Duschen zum echten Erlebnis.

Duschwanne oder Verfliesen? Wir empfehlen als Untergrund Duschwannen anstatt der vollflächigen Verfliesung der ebenerdigen Dusche. Denn:

  • Fliesenfugen müssen oft gereinigt werden und bei Fugen besteht die Gefahr, dass sie durchfeuchten.
  • Grossformatige Fliesen müssen zum Duschablauf hin abgesenkt verlegt und in Form geschnitten werden. Das tut der Optik oftmals einen Abbruch.
  • Wenn Du die Dusche dennoch Verfliesen möchtest, empfehlen wir Fliesen in XXL-Massen einzusetzen, die durchgehend verlegt werden können.
  • Oder Du setzt ein cleveres Ablaufsystem ein, das für den Einbau in der Wand bestimmt ist. Hier wird das Wasser in eine Rinne geleitet und am Rand der verfliesten Oberfläche abgeleitet.

Bodengleiche Duschen

Türsysteme von Duschabtrennungen

Vorhandener Platz ist nicht nur bei der Form der Dusche wichtig, sondern sollte auch Deine Wahl des Türsystems beeinflussen. Hast Du ein kleines Bad, greifst Du besser zu einer Schiebe- oder Falttür. Ist Dir besonders wichtig viel Platz beim Einstieg zu haben, solltest Du Dich für eine Dreh- oder Klapptür entscheiden.

Gleittür- und Schiebetür

  • platzsparende Variante
  • geeignet für kleine Bäder
  • lässt sich zur Seite hin öffnen
  • Öffnen und Schließen ohne Schwenkbereich möglich
  • kleiner Einstiegsbereich
  • sehr wasserdicht

Gleittür und Schiebetür
Falttür

  • platzsparende Variante
  • geeignet für kleine Bäder
  • Tür lässt sich nach innen öffnen
  • grössere Einstiegsbreite als bei Schiebetüren

Falttür
Drehtür

  • geeignet für grosse Bäder
  • lässt sich nach aussen öffnen
  • beansprucht viel Platz
  • bietet maximale Einstiegsbreite

Drehtür
Drehfalttür

  • geeignet für kleine Bäder
  • öffnen nach innen
  • relativ grosse Einstiegsbreite

Drehfalttür
Pendeltür

  • platzsparend
  • geeignet für kleine Bäder
  • Türen lassen sich nach innen und aussen öffnen
  • volle Einstiegsbreite

Pendeltür
Klapptür
Klapptür

  • geeignet für kleine Bäder
  • lässt sich nur nach aussen öffnen
  • geringer Platzverbrauch
  • volle Einstiegsbreite

Rahmen-Designs von Duschabtrennungen

Deine Entscheidung für eine Duschform und ein Türsystem hat auch Einfluss darauf welches Rahmen Design Du einsetzen kannst. Alles im Rahmen also.

Vollgerahmt

  • Modelle bieten maximale Stabilität
  • Unebenheiten am Boden lassen sich mit dem Profil ausgleichen

Vollgerahmt
Teilgerahmt

  • bieten Stabilität
  • für Duschwannen und bodengleiche Duschen geeignet
  • besitzen kein Profil am Boden
  • elegantes Aussehen

Teilgerahmt
Rahmenlos
Rahmenlos

  • rahmenlose Modelle bestechen durch ihre stilvolle und moderne Optik
  • vor allem für bodengleiche Duschen geeignet
  • Einbau etwas aufwendiger als bei gerahmten Modellen
  • kein Profil am Boden

Duschsysteme und Duschbrausen im Überblick

  • Duschsäulen

    Duschsäulen

    An der Säule sind Kopfbrause, Handbrause und Armatur funktional angebracht. Grundsätzlich gibt's folgende Ausführungen:

    • Duschsäule mit Thermostat: Eignet sich für Neubau und Renovierungsprojekte. Vorhandene Anschlüsse für Armaturen können genutzt werden.
    • Duschsäule mit Einhebelmischer: Diese sind auch im Neubau und bei Renovierung einsetzbar. Vorhandene Anschlüsse können genutzt werden.
    • Duschsäule mit Umsteller: Empfiehlt sich bei einem Renovierungsprojekt, da hier die vorhandene Armatur genutzt werden kann.

  • Duschpaneele

    Duschpaneele

    Funktionalitäten, Technik und Wasserführung sind in ein Paneel bzw. eine Rückwand integriert. In der Regel ist ein Duschpaneel mit Kopfbrause, Handbrause und mit Seitenbrausen bzw. Massagedüsen ausgestattet. Man unterscheidet zwischen Duschpaneelen mit Thermostat, mit Einhebelmischer oder mit Umsteller. Die Rückwand ist aus Sicherheitsglas, Aluminium oder Edelstahl gefertigt.

    Folgendes gilt es beim Anschliessen eines Duschpaneels zu beachten:

    • Duschpaneele sind für Durchlauferhitzer & Wasserspeicher geeignet. Druck und Durchflussmenge müssen stimmen, da sonst störende Geräusche entstehen können.
    • Duschpaneele lassen sich an der gefliesten Duschwand montieren, einige Modelle in der Ecke der Duschkabine.

  • Duschgarnituren

    Duschgarnituren

    Die Kopfbrause wird an der Duschstange befestigt. An ihr lässt sich auch die Handbrause in der Höhe verstellen. Duschstangen sind schnell montiert und einfach zu reinigen. Die Stange als Haltegriff sorgt für mehr Sicherheit, und eine Ablage für Duschutensilien steigert den Komfort beim Duschen.

    Überzeugt von einer Duschgarnitur? Folgende Varianten sind möglich:

    • Brausestangen: Wenn Du bereits eine Handbrause hast, lohnt sich eine einzelne Brausestange. Sie sind in verschiedenen Längen erhältlich. Einige Modelle lassen sich sogar mit Kleber oder einem Saugnapf befestigen. Optimal für Mietwohnungen.
    • Brausestangensets: Das Set besteht aus Duschstange, Handbrause und Brauseschlauch.
    • Brausestangensets mit Thermostat: Damit können Wasser und Energie gespart werden.

  • Duschköpfe und Handbrausen

    Duschköpfe und Handbrausen

    Der richtige Duschkopf und die richtige Handbrause können den Duschgang komfortabler machen. Es gibt unterschiedliche Strahlarten, Formen und auch Montagearten.

    Einige Duschköpfe sind mit mehreren Strahlarten ausgestattet. So kann die Stärke des Wasserstrahls individuell eingestellt werden.

    Duschköpfe gibt es mit runder, eckiger oder ovaler Duschkopf-Form. Extragrosse Duschköpfe, so genannte Regenduschen, sorgen dafür, dass das Wasser auf den ganzen Körper trifft und nicht, wie bei einem herkömmlichen Duschkopf nur auf eine bestimmte Stelle.

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Passende Anleitungen

Badewanne planen

Magst Du es schaumig? Dann bist du ein Badetyp und die Badewanne darf nicht fehlen. Das grandiose Finale deiner Badplanung sollte die Badewanne sein, egal ob Du ein kleines Bad oder ein grosses Bad einrichtest.

Badewannen Arten

Los geht’s mit dem Badespass. Planst Du ein kleines Bad ist eine Eckbadewanne genau das Richtige für Dich. Hast Du viel Platz könnte eine freistehende Badewanne genau nach Deinem Geschmack sein.

  • freistehende Badewanne

    Wenn Du ein grosses Bad hast, ist eine freistehende Badewanne optisch ein Kracher!

  • Raumsparbadewannen

    Für kleine Bäder eignen sich Raumsparbadewannen.

  • Badewannenfaltwände

    Praktisch: Badewannenfaltwände und eine passendes Brauseset machen in der Wanne auch Duschen möglich.

  • Whirlpool Badewanne

    Wellness und Entspannung pur bietet Dir eine Whirlpool-Badewanne.

  • barrierefreie Badewanne

    Eine barrierefreie Badewanne ist ideal für Menschen mit Handicap. Sie haben eine Tür aus Sicherheitsglas, die einen nahezu barrierefreien Einstieg ermöglicht.

  • zwei Badewannen

    Gemeinsam baden, trotzdem seinen Freiraum haben! Geht mit zwei Badewannen nebeneinander. So kann auch jeder seine Wassertemperatur selbst bestimmen. Entspannt!

  • Eckbadewannen

    Eckbadewannen können patzsparend ins Bad integriert werden.

  • Mehreckige Badewannen

    Mehreckige Badewannen - wer sagt, dass Badewannen immer oval oder rechtweckig sein müssen? Mi achteckigen oder sechseckigen Wannen kannst Du moderne Kanten setzen.

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Materialien von Badewannen

Die Wannenform ist die eine Entscheidung. Das passende Material die andere. Die verschiedenen Materialien unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Optik, sondern auch hinsichtlich der Haptik, der Kosten und des Pflegeaufwandes.

Wir helfen Dir, die richtige Wahl zu treffen! Folgende Arten von Materialien werden unterschieden:

  • Badewanne aus Stahlemaille

    Badewanne aus Stahlemaille

    • entwickelte sich in den 60er-Jahren zum Standard im Badezimmer
    • Verbundwerkstoff aus Stahlblech und Glas
    • widerstands- und strapazierfähig
    • sehr hygienisches Material, denn dank der porenfreien Oberfläche kann sich kein Schmutz und keine Bakterien festsetzen
    • fühlt sich aufgrund geringer Wärmespeicherung kalt an

    Pflegetipp: Benutze zur optimalen Reinigung von emailliertem Stahl flüssiges Putzmittel und ein weiches Tuch und vermeide scheuernde Reinigungsmittel.

  • Badewanne aus Sanitäracryl

    Badewanne aus Sanitäracryl

    • thermoplastischer Kunststoff
    • ist durchgefärbt und formstabil
    • Die Oberfläche ist porenfrei verdichtet, das macht die Badewanne langlebig und bietet Kalk und Schmutzablagerungen kaum eine Chance.
    • speichert Wärme besser im Gegensatz zu Stahlemaille
    • empfindlich gegen Kratzer

    Pflegetipp: Bei Sanitäracryl sollte nur flüssiges Spülmittel und ein weicher Schwamm zum Einsatz kommen. Kalk kann mit etwas Essigreiniger beseitigt werden. Verwende keine handelsüblichen Kalkentferner, da sich die Oberfläche damit verfärben kann!

  • Badewanne aus Mineralguss

    Badewanne aus Mineralguss

    • Verbundwerkstoff auf Basis von Acryl oder Kunstharz, gemischt mit Mineralien
    • das Material ist sehr fest, aber leicht zu bearbeiten
    • Badewannen aus Mineralguss sind widerstandsfähig und pflegeleicht.
    • Dank der ausgezeichneten Wärmeisolierung behält das Badewasser seine Temperatur über eine lange Zeit.
    • Die glatte, warme Oberfläche sorgt für ein angenehmes Badevergnügen.

    Pflegetipp: Aufgrund der zusammengesetzten Stoffe empfehlen wir bei der Reinigung von Badewannen aus Mineralguss die genauen Hinweise auf den Pflegeprodukten der Hersteller zu beachten.

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Passende Anleitungen

Richtige Badarmatur finden

Ohne Armaturen läuft nichts im Bad - weder im Waschbecken, in der Dusche, noch in der Wanne! Daher solltest Du Dir Zeit nehmen, um über das richtige Modell nachzudenken.

Armaturen unterscheiden sich grundlegend nach:

  • Einsatzbereich (Dusche, Wanne, Waschbecken, Bidet)
  • Anbringungsart (Aufputzarmatur (Armatur vor der Wand); Unterputzarmatur (Armatur hinter der Wand)
  • Funktionalität (Zweigriffarmatur, Einhebelarmatur, hoher Lauf, ...)

Hornbach
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Das siehst Du hier
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Zweigriffarmatur

Mit der Zweigriffarmatur kannst Du Warmwasser und Kaltwasser durch zwei Griffe voneinander getrennt regulieren. Der Wasserverbrauch ist bei dieser Armatur höher, da sie jedes Mal die Temperatur neu einstellen muss.

Varianten: Zweigriffarmaturen sind als Waschtisch-, Brause-, Wannen- und Bidet-Mischbatterien sowie als Aufputz- oder Unterputzarmatur erhältlich. Platzsparend sind Einlocharmaturen, etwas grosszügiger ssind Dreilocharmaturen.

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Einhebelarmatur

Ein Hebel, alles im Griff: Steuere Wassertemperatur und Wassermenge mit einem Handgriff.

Varianten: Einhebelarmaturen gibt es als Waschtisch-, Brause-, Wannen- und Bidetarmatur sowie als Aufputz- oder Unterputzarmatur. Mittlerweile gibt es Einhebelarmaturen mit Volumen-Stopp-Funktion und/oder integrierter Temperaturkontrolle für Heisswasser. So sparst Du Energie und Wasser.

Neueste Sensortechnik ermöglicht die berührungslose Bedienung der Armatur.

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Badarmaturen mit hohem Auslauf

Armaturen mit hohem Auslauf haben neben der ansprechenden Optik einen hohen Bedienkomfort bei der Anwendung.

Varianten: Es gibt Modelle mit schwenkbarem Auslauf - so ist die Armatur nie im Weg. Besonders schick sind Armaturen mit hohem Auslauf für freistehende Waschschüsseln, deren Auslauf über den Rand der Waschschüssel reicht.

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Armaturen für die Wandmontage

Wasser, das aus der Wand fliesst. Das hat was! Beachte, dass Unterputz-Armaturen einen Unterputz-Körper benötigen. Berücksichtige das während der Badplanung, da das Rohrnetz und der Unterputz-Körper für die Wandarmatur bereits vor der Verfliesung installiert werden muss.

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Thermostatarmaturen

Thermostatarmaturen sorgen für eine konstante Wassertemperatur während dem Benutzen. Das schützt vor plötzlichen Temperaturschwankungen, z. B. wenn gleichzeitig die Toilettenspülung oder andere Wasserhähne betätigt werden.

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Niederdruckarmaturen

Wenn die Warmwasserversorgung am Spül- oder Waschtisch über einen Boiler erfolgt, machen Niederdruckarmaturen Sinn. Sie sind mit einem dritten Anschlussschlauch ausgestattet und fungieren als Druckminderer für den Boiler.

Damit der Druck nicht über 800 mbar steigt, lässt die Armatur tropfenweise Wasser ab. Es handelt sich nicht um einen Defekt, wenn eine Niederdruckarmatur während der Aufheizphase des Boilers tropft.

Niederdruckarmaturen haben einen Blitz auf der Verpackung (siehe Bild). Viele Armaturen sind als Niederdruck-Variante erhältlich. So gibt es auch Niederdruckarmaturen mit ausziehbarer Handbrause oder Geräteanschlussventil.

Was tun, wenn ein Waschbecken nicht an den Warmwasserkreislauf angeschlossen werden kann?

Gibt es eine Alternative? Na klar!

  • Ein Elektro-Niederdruckspeicher kann eingesetzt werden. Dafür benötigst Du eine spezielle Waschbeckenarmatur.
  • Diese Einloch-Niederdruck-Batterie hat drei Anschlussrohre von 8 mm Durchmesser anstatt normale Einloch-Batterien mit zwei Anschlussröhrchen.
  • Die Röhrchen sind mit Pfeilen gekennzeichnet und müssen am Elektro-Niederdruckspeicher mit den Anschlüssen mit den gleichen Pfeilen verbunden werden.
  • Ein Röhrchen ist etwas kürzer und wird mit dem Eckventil (Kaltwasserzulauf) verbunden. Achte auf die richtige Verbindung aller Röhrchen.
  • Ist alles angeschlossen und die Verschraubungen fest angezogen, kann das Eckventil aufgedreht und der Warmwasserspeicher mit Wasser gefüllt werden.

Hinweis: Der Elektro-Niederdruckspeicher darf erst ans Netz angeschlossen werden, wenn er vollständig mit Wasser gefüllt ist. Die Standardspeicher haben keinen Überhitzungsschutz. Folge: Die Heizspirale überhitzt sich und brennt durch.

Eigenschaften der Grohe Armaturen

  • BLUECORE™ BY GROHE

    BLUECORE™ BY GROHE

    BlueCore™ ist das technologische Herzstück im Inneren der GROHE Produkte, das mit seiner Blaufärbung höchste, unverwechselbare GROHE Qualität signalisiert.

  • GROHE CoolTouch®

    GROHE CoolTouch®

    Kein Verbrennen an heissen Oberflächen dank 100 % GROHE CoolTouch®.

  • GROHE Digital®

    GROHE Digital®

    Intuitive Digitaltechnologie für aussergewöhnlichen Komfort.

  • GROHE EcoJoy®

    GROHE EcoJoy®

    Wertvolle Ressourcen sparen, 100 % Wasserkomfort geniessen.

  • GROHE FeatherControl

    GROHE FeatherControl

    Bedienung mit der Leichtigkeit einer Feder.

  • GROHE QuickFix®

    GROHE QuickFix®

    Garantiert jetzt eine noch schnellere und einfachere Montage.

  • GROHE SilkMove®

    GROHE SilkMove®

    Samtweiche und dauerhafte Leichtgängigkeit schafft ultimativen Bedienkomfort.

  • GROHE SilkMove® ES

    GROHE SilkMove® ES

    Ultimativer Bedienkomfort und wertvolle Energiesparfunktion intelligent kombiniert.

  • GROHE StarLight®

    GROHE StarLight®

    Langlebige Oberflächenästhetik von diamantglänzend bis edelmatt.

  • GROHE TurboStat®

    GROHE TurboStat®

    Immer die richtige Duschtemperatur für höchsten Komfort und Sicherheit.

  • GROHE Whisper®

    GROHE Whisper®

    GROHE Whisper® schafft absolute Freiheit in der Innenarchitektur sowie Komfort und Ruhe.

  • GROHE Zero

    GROHE Zero

    Kein Kontakt des Wassers mit Blei oder Nickel durch isolierte Wasserführung.

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Technologien der hansgrohe Armaturen

  • QuickClean

    QuickClean

    Kalkablagerungen ganz einfach entfernen – durch leichtes Abrubbeln der flexiblen Silikonnoppen mit dem Finger

  • XXL Performance

    XXL Performance

    Verteilt das Wasser auf der grossflächigen Strahlscheibe. So wird der gesamte Körper von Wohfühltropfen umhüllt.

  • AirPower

    AirPower

    Mischt dem Wasser grosszügig Luft bei. Für einen weichen, spritzfreien Wasserstrahl und volle Brausetropfen.

  • Select

    Select

    Reguliert den Wasserfluss einfach per Knopfdruck: spielerisches An- und Ausschalten bzw. Wechseln der Brause oder Strahlart.

  • EcoSmart

    EcoSmart

    Reduziert den Durchfluss und spart so Wasser und Energie. Für ein nachhaltiges Vergnügen.

  • ComfortZone

    ComfortZone

    Definiert den individuell nutzbaren Raum zwischen Becken und Armatur. Für Ansprüche in jeder Höhe.

  • CoolStart

    CoolStart

    Beim Öffnen fliesst in der Grundstellung Kaltwasser. Warmwasser verbrauchst Du erst, wenn Du es auch brauchst.

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Strahlarten der hansgrohe Armaturen

  • RainAir

    RainAir

    Sanfter Brauseregen mit luftangereicherten Tropfen.

  • Rain

    Rain

    Voller Brauseregen, ideal zum Haarewaschen.

  • SoftRain

    SoftRain

    Weicher Wasserstrahl, der wohltuend den Körper umspielt.

  • IntenseRain

    IntenseRain

    Intensiver Wasserstrahl, der aktiviert und wach macht.

  • Massage

    Massage

    Kräftiger Massagestrahl, der gezielt belebt.

  • TurboRain

    TurboRain

    Intensiver Brauseregen mit erfrischender Wirkung.

  • Mix

    Mix

    Harmonische Kombination aus sanftem Brauseregen und dynamischem Strahl.

  • Whirl Air

    Whirl Air

    Konzentrierter Strahl, zur gezielten Massage.

  • CaresseAir

    CaresseAir

    Wohltuender, belebender Massagestrahl.

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